Leinöl
wird aus Leinsamen hergestellt. Es wird sowohl kaltgepresst als auch raffiniert angeboten. Lein ist eine der ältesten Kulturpflanzen und war in Europa die erste Pflanze, die zur Fettgewinnung und zu Heilzwecken genutzt wurde.
Leinöl hat eine dunkelgelbe Farbe und einen kräftigen Geschmack mit einer dezenten bitteren Würze. In Österreich gilt das Leinöl speziell in Haslach an der Mühl im Mühlviertel seit jeher als regionale Spezialität und wird dort auch in einer alten Mühle hergestellt. Traditionell wird es mit Erdäpfeln (Leinölerdäpfel) oder für Aufstriche verwendet. Durch sein intensives Aroma stellt es bei frischen Salaten, Fisch-, Reis- oder Nudelgerichten eine herrliche geschmackliche Bereicherung dar.
Aufgrund seines hohen Linolensäuregehalts ist Leinöl besonders gesund und sollte nicht erhitzt werden. Mühlviertler Lein-Öl wird kaltgepresst und besteht zu 100% aus naturbelassener Erstpressung besten Leinsamens.

Küchentipps: Leinöl sollte nur in der kalten Küche angewandt oder am Ende des Kochprozesses unter heiße bzw. warme Speisen gerührt werden. Möchten Sie Leinöl für Salatsaucen verwenden, dann kombinieren Sie es bevorzugt mit süßlichen Essigen. Leinöl verträgt sich geschmacklich nicht mit Senf.
Zusammensetzung:
- 10% SFA: 6% Palmitinsäure, 4% Stearinsäure
- 18% Ölsäure (MUFA)
- 72% PUFA: 14% Linolsäure, 58% Linolensäure
- 9mg Vitamin E/100mL
Übersicht über die Zusammensetzung der verschiedenen pflanzlichen Öle
Unser Lieferant:
Mühlviertler Ölmühle
Leinöl kaltgeprest und warmgeprest in Wien bei Garten der Natur Zahnradbahnstr. 5/2 1190 Wien, Österreich erhältlich.